Tourenempfehlung: Meraner Höhenweg

Veröffentlicht auf von Alwin And. Hornsteiner

Tourenempfehlung: Meraner Höhenweg

Tourenempfehlung: Meraner Höhenweg

Superlative Mehrtageswanderung durch den Naturpark Texelgruppe Der Meraner Höhenweg (unterteilt in eine Nord - und eine Südumrundung) ist einer der schönsten Wanderwege des gesamten Alpenraumes. Auf relativ gleichbleibender Höhe vermittelt er gewissermaßen zwischen dem Hochgebirgsklima der Texelgruppe und dem submediterranen Klima des Etschtales. Zahlreich sind die An- und Abstiegsmöglichkeiten zum Meraner Höhenweg, sodass an beliebiger Stelle eine Wanderung begonnen oder unterbrochen und zu Tal abgestiegen werden kann. Zusätzlich erreicht man einzelne Höfe am oder in der Nähe des Meraner Höhenweges über Zubringerstraßen mit dem PKW oder mit dem Taxi bzw. mit kleinen Seilbahnen. Der Meraner Höhenweg selbst ist mit Nr. 24 markiert. Dort, wo der Weg exponiert ist, befinden sich Ketten, Seile oder Geländer zur Sicherheit. Außerdem erleichtern Naturstufen oder Kunsttreppen den Auf- und Abstieg. Die Unterteilung des Meraner Höhenweges in eine Nord- und in eine Südumrundung ermöglicht es, den Meraner Höhenweg zu verschiedenen Jahreszeiten zu begehen. Die gesamte Strecke von ca. 100 km, die zwischen 4 und 6 Tage Wanderung in Anspruch nimmt, ist von 1. Juli bis Ende September (je nach Schneefall) begehbar. Der Meraner Höhenweg ermöglicht neben einer reinen sportlichen Performance auch zusätzliche Naturerlebnisse (besondere Fauna und Flora). Wie auf einer Aussichtsterrasse erblickt man den Vinschgau, das Meraner Becken, das Passeiertal, die Sarntaler, Stubaier und Ötztaler Alpen. Bei schönem Wetter sind auch die Dolomiten, die Brenta-Gruppe und das Ortler-Massiv zum Greifen nahe. Auf Schritt und Tritt erobert man neue Eindrücke, bekommt einen Einblick in die Welt der Südtiroler Bergbauern, die in jahrhundertelanger Arbeit diese Berg- und Kulturlandschaft geschaffen und erhalten haben. Die Stettiner Hütte wurde im Winter 2013/14 von einer Lawine zerstört, sodass im Sommer 2014 dort keine Übernachtung möglich ist - ab 10. Juli steht ein Provisorum für Tagesgäste zur Verfügung. Die Begehung des Höhenwegs ist aber trotzdem möglich, der Abschnitt vom Eishof bis nach Pfelders ist in ca. 5 - 6 Stunden bzw. von Pfelders zum Eishof in 5,5 - 6,5 Stunden machbar. Mögliche Start- und Zielpunkte: Katharinaberg, Unterstell, Hochmuth, Ulfas Dauer: 4 - 6 Tage Länge: ca. 100 km Höhenunterschied: 5.100 m Schwierigkeitsgrad: Für geübte Bergwanderer Bester Zeitraum: von 1, Juli bis Ende September

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